Dienstag, 25. August 2015

Wanderurlaub im mystischen Schwarzwald - Tag 1 Unterwegs auf dem Schnapsbrunnenweg Sasbachwalden

Der zweite Punkt auf unserer Planungsliste des 1. Tages war eine gediegene Wanderung auf dem Schnapsbrunnen Pfad. Bei unserer Ankunft hatte der Regen noch etwas angezogen und für einen kurzen Moment zweifelten wir, ob wir die Wanderung tatsächlich wagen sollten. Aber fest entschlossen und gut eingepackt machten wir uns auf. 


Im Nachhinein bin ich so froh, dass wir die Wanderung trotz des Regens gemacht haben. Die Landschaft war schlichtweg atemberaubend. Und nach den ersten drei, vier Schnapsbrunnen war uns das Wetter sowieso egal. Besonders meine Freunde, die erst seit ein paar Jahren in Deutschland wohnen und noch nie zuvor von einem Schnapsbrunnen gehört, geschweige denn einen gesehen hatten, waren schwer von diesem Brauch beeindruckt. Dabei stellen verschiedene Schnapsbrenner in einem Brunnen vor ihrem Haus Flaschen mit selbst gebranntem Schnaps bereit. Für eine kleine Spende von i.d.R. 50 Cent bis 1 Euro pro Glas, die in eine  bereitgestellte Kasse entrichtet wird, kann man sich dann auf seiner Wanderung ein paar Kurze gönnen. Der Schnaps wärmt von innen und außerdem kommt einem die Strecke nicht mehr so lange vor, da man quasi immer von einem Schnapsbrunnen zum nächsten pilgert. nach 90 Minuten wandern waren wir jeder ungefähr 5 Euro leichter und um einiges lustiger. Eine Wanderung auf einem der unzähligen Schnapsbrunnen Pfade der Region kann ich nur empfehlen. Es ist auf jeden Fall ein Erfahrung. 

Trotz des augenscheinlich schlechten Wetters war es ein wunderschöner Tag. Nach einer Weile hatten wir uns an den Regen gewöhnt. Das beweist mal wieder: Es gibt wirklich kein schlechtes Wetter, sondern allenfalls schlechte Kleidung. Dennoch kann ich nicht leugnen, dass uns das nass/kühle Wetter am Ende doch in den Knochen steckte, sodass wir uns nach nichts mehr sehnten, als nach einer warmen Dusche und einem gemütlichen Bett. Also machten wir uns auf zu unserem nächstes und letztes Ziel für diesen Tag: Die Klosterruine im Tal von Allerheiligen, ungefähr zwei Stunden von Hohenzollern entfernt. Hier hatten wir eine Übernachtung im Eos Gruppenzentrum gebucht. 

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