Da wir wussten, dass die Erneuerung des Dachs eine kostspieligere Angelegenheit werden würde, versuchten wir bei allem anderen zu sparen, so gut es ging.
Fenster und Fensterläden: Aus alt mach neu

Eigentlich haben die Fensterläden ihre besten Tage auch schon lange hinter sich. Beim Anschleifen bemerkte ich schnell, dass das Holz teilweise schon morsch ist und nur noch durch die alte Farbe zusammengehalten wurde. Da wir im Moment allerdings weder das Geld, noch die Zeit haben, um neue Fensterläden zu bauen, investierten wir in eine wetterfeste Holzfarbe und verliehen den Läden einen neuen Anstrich. Ich wollte eine Farbe, die frisch, aber nicht zu schrill ist. Schließlich entschied ich mich für ein sanftes Taubenblau. Das Ergebnis kann sich doch sehen lassen. Auch die Fensterrahmen der alten Fenster habe ich abgeschliffen und in einem Altweiss-Ton gestrichen.

Wo eine Tür nicht mehr schließt, .... muss eine neue her:
Nachdem die Dachfolie endlich drauf war, (*yeeeey*) erneuten wir erst einmal die Tür. Die alte war völlig verzogen und an der Unterseite schon durchgefault. Am liebsten hätte ich ja so eine nette Gartenhaustür aus Holz gehabt, aber die sind im Baumarkt ziemlich teuer und auf einschlägigen Anzeiger-Webseiten war auf die Schnelle nichts zu finden. Zum Glück ist mein Paps ein leidenschaftlicher Baustoff-Sammler und als wir ihm unser "Leid" klagten, hatte er doch tatsächlich noch eine Metalltür über, die er uns großzügiger Weise überließ, inklusive Rahmen. Zwar entsprach die Tür so garnicht meinen Vorstellung, aber es war definitiv eine Entlastung für unsere Haushaltskasse. Man muss eben auch lernen Kompromisse zu machen, nicht wahr?!
Was wir zu diesem Zeitpunkt nicht wussten war, dass mit dem Einbau der Tür, eine Phase der Mini-Baustellen losgetreten werden würde, die uns knapp drei Monate Zeit rauben würden. Denn hinter jeder Holzplanke kam ein neues Problem zum Vorschein. Alles begann damit, dass die neue Tür etwas breiter und Höher war, als die alte, sodass das Gebälk für den Türrahmen ebenfalls umgebaut werden musste. Dabei mussten wir feststellen, dass die Holzplanken von der Außenverkleidung zum Boden hin völlig durchgefault waren. Der Grund dafür war, dass das Erdreich an dieser Stelle zu hoch lag und so das Regenwasser ungebremst gegen das Holz peitschte. Es half also alles nicht: Wir mussten als erstes die Erde abgraben und das Steinfundament wieder freilegen, das über die Jahre verschüttet worden war. Dann rissen wir das faulige Holz runter und -wer hätte es gedacht- zogen eine Zwischenwand aus dicken OSB-Platten ein, auf der wir dann neue Holzplanken aufschraubten. Diese strichen wir dann provisorisch mit zwei lagen Holzschutz, um sie winterfest zu machen. Konnte ja keiner wissen, dass der dieses Jahr sooo lange auf sich warten lassen würde. Ganz beiläufig setzten wir während dieser ganzen Aktion noch ein kleines Fenster in der ehemaligen Dachluke ein, um eine bessere Zirkulation in der Hütte herzustellen. Das Fenster haben wir für nen 20er im Baumarkt ergattert. Im Moment suchen wir noch nach einem zweiten kleinen Fenster für die gegenüberliegende Seite. Rund soll es sein - Geduld ist hier wohl das Schlüsselwort.
Ich bin so froh, dass diese Phase der Mini-Baustellen endlich vorbei ist. Für mich war es neben dem Boden die frustrierendsten Zeit während des gesamten Umbaus, weil man zwar viel gearbeitet hat, aber so wenig Erfolg sah. Alles ging so langsam und immer, wenn man dachte, man hätte es geschafft, tauchte ein neues Problem auf. Dazu kam noch, dass wir eigentlich kaum Zeit hatten, um an der Hütte zu arbeiten (zumindest theoretisch), weil uns der ganz normale Alltagswahnsinn inzwischen wieder eingeholt hatte. Witziger Weise nahmen wir uns die Zeit einfach, und das hat auch funktioniert. Dies beweist mal wieder, dass es sowas wie "ich hab keine Zeit" eigentlich nicht wirklich gibt. Es ist oft eher eine Frage der Einstellung.
Eigentlich haben die Fensterläden ihre besten Tage auch schon lange hinter sich. Beim Anschleifen bemerkte ich schnell, dass das Holz teilweise schon morsch ist und nur noch durch die alte Farbe zusammengehalten wurde. Da wir im Moment allerdings weder das Geld, noch die Zeit haben, um neue Fensterläden zu bauen, investierten wir in eine wetterfeste Holzfarbe und verliehen den Läden einen neuen Anstrich. Ich wollte eine Farbe, die frisch, aber nicht zu schrill ist. Schließlich entschied ich mich für ein sanftes Taubenblau. Das Ergebnis kann sich doch sehen lassen. Auch die Fensterrahmen der alten Fenster habe ich abgeschliffen und in einem Altweiss-Ton gestrichen.
Wo eine Tür nicht mehr schließt, .... muss eine neue her:
Nachdem die Dachfolie endlich drauf war, (*yeeeey*) erneuten wir erst einmal die Tür. Die alte war völlig verzogen und an der Unterseite schon durchgefault. Am liebsten hätte ich ja so eine nette Gartenhaustür aus Holz gehabt, aber die sind im Baumarkt ziemlich teuer und auf einschlägigen Anzeiger-Webseiten war auf die Schnelle nichts zu finden. Zum Glück ist mein Paps ein leidenschaftlicher Baustoff-Sammler und als wir ihm unser "Leid" klagten, hatte er doch tatsächlich noch eine Metalltür über, die er uns großzügiger Weise überließ, inklusive Rahmen. Zwar entsprach die Tür so garnicht meinen Vorstellung, aber es war definitiv eine Entlastung für unsere Haushaltskasse. Man muss eben auch lernen Kompromisse zu machen, nicht wahr?!
Ich bin so froh, dass diese Phase der Mini-Baustellen endlich vorbei ist. Für mich war es neben dem Boden die frustrierendsten Zeit während des gesamten Umbaus, weil man zwar viel gearbeitet hat, aber so wenig Erfolg sah. Alles ging so langsam und immer, wenn man dachte, man hätte es geschafft, tauchte ein neues Problem auf. Dazu kam noch, dass wir eigentlich kaum Zeit hatten, um an der Hütte zu arbeiten (zumindest theoretisch), weil uns der ganz normale Alltagswahnsinn inzwischen wieder eingeholt hatte. Witziger Weise nahmen wir uns die Zeit einfach, und das hat auch funktioniert. Dies beweist mal wieder, dass es sowas wie "ich hab keine Zeit" eigentlich nicht wirklich gibt. Es ist oft eher eine Frage der Einstellung.
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