Montag, 4. Januar 2016

Ein neuer Boden für die alte Hütte... endlich!!

Nachdem die alte Dachpappe (und Konrad) erfolgreich entfernt worden waren, bereiteten wir den Untergrund für den zukünftigen Boden vor. Wir wussten noch nicht so genau, wo die Reise hingehen sollte, aber was auch immer wir vor hatten, wichtig war, dass das Resultat die nächsten 60 Jahre überstehen würde. Das Schlüsselwort war "Mäusesicher". 

Hie noch ein Bild von der Hütte vor dem Umbau mit alter Innenverkleidung und altem Dielenboden.

Vorbereitung des Untergrunds:
Wir haben das Glück, dass unsere Hütte auf einem recht hohen Streifenfundament  aus Beton gebaut wurde. Als erstes besserten wir also das Fundament aus, wo notwendig. Zudem schlossen wir die Lücken zwischen Bodenbalken und Fundament zusätzlich mit Beton, um diese potentiellen Mauseschlupflöcher zu eliminieren. Anschließend zog Robert noch ein paar extra Boden-Balken ein, um mehr Stabilität für den späteren Dielenboden herzustellen. In einschlägigen Foren hatten wir den Tip erhalten, die Balken zusätzlich mit Teerfarbe zu streichen, um sie gegen Feuchtigkeit von unten zu schützen. Bei sommerlichen 28 Grad war die Farbe nach nur ein paar Tagen komplett trocken. Aber "oh, boy!", das Zeug klebt erbarmungslos! Handschuhe und alte Kleidung sind daher ein absolutes Must Have, vor allem wenn man so ein Klecker-Heini ist, wie ich. Dann legten wir den Boden zwischen dem Streifenfundament mit neuer Dachpappe aus, um die Feuchtigkeit aus der Erde abzuhalten. 

Einbau des Blindbodens:
Eine Woche später schraubten wir auf die Unterbalken einen Boden aus 20 cm OSB-Platten auf. Die Idee dahinter war, den Boden etwas zu isolieren und natürlich, um die eigentlich Bodendielen später besser verlegen zu können. Für den Einbau des Blindboden brauchten wir insgesamt drei Tage. Sobald die OSB-Platten lagen, war es schon richtig heimlich in der Hütte!





Verlegen des Dielenboden:
Als nächstes brachten wir Dachlatten auf dem OSB-Boden an, auf denen später die Bodendielen befestigt wurden. Während ich die Bodendielen verlegte, arbeitete Robert an unserer zweiten großen Baustelle, dem Dach. Nach zwei Tagen hatte ich den Dielenboden komplett verlegt. Ich kann es nicht leugnen: Ich bin mächtig stolz auf mich und meine Arbeit. 


Sobald es wieder etwas wärmer geworden ist, wird der Boden eingelassen, höchstwahrscheinlich mit einem Wachs, um ihn widerstandsfähiger zu machen. Bis dahin gilt: Betreten nur mit Hüttenschuhen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen